CDU Main-Kinzig informiert sich über autonomes Fahren

Zukunftstechnologie überzeugt im Praxistest

Autonomes Fahren ist keine ferne Vision mehr, sondern bereits heute gelebte Realität. Davon überzeugte sich eine Delegation der CDU Main-Kinzig im Rahmen eines Vor-Ort-Termins auf dem Gelände der Deutschen Bahn in Weiterstadt. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises Offenbach informierten sich die Christdemokraten über das zukunftsweisende Projekt „KIRA“, ein autonomes On-Demand-Angebot im öffentlichen Straßenverkehr.

Empfangen wurde die Delegation von Maximilian Maisel (Prozessmanager On-Demand-Mobilität), dem Kreisbeigeordneten des Landkreises Offenbach, Alexander Böhn, sowie Andreas Maatz, Geschäftsführer der kvgOF. Ihnen galt der ausdrückliche Dank der CDU Main-Kinzig für den offenen Austausch und die Einblicke in die praktische Umsetzung. „Der Landkreis Offenbach übernimmt hier eine echte Vorreiterrolle. Was hier entsteht, ist richtungsweisend für den Main-Kinzig-Kreis, ganz Hessen und darüber hinaus“, betonte Spitzenkandidat Jannik Marquart.

Im Mittelpunkt stand das autonome Fahren auf sogenanntem Level 4, also hochautomatisiertes Fahren, bei dem das Fahrzeug alle Fahraufgaben selbstständig übernimmt. Grundlage ist ein komplexes Sensorsystem aus Kamera-, Radar- und Lidar-Technologie. Die Fahrzeuge verkehren im regulären Straßenverkehr und erreichen normale Verkehrsgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Aktuell ist der Betrieb im Rahmen einer Erprobungsgenehmigung im Bereich Weiterstadt, Darmstadt und Langen möglich und das täglich.

Nach der fachlichen Einführung folgte der Praxistest: Die Teilnehmer der CDU-Delegation konnten das autonome Fahren selbst im realen Straßenverkehr erleben. Während der Erprobungsphase sitzt stets ein Sicherheitsfahrer im Fahrzeug, der alle 30 Sekunden seine Aufmerksamkeit bestätigen muss. Doch ein Eingreifen war bei keiner der drei Testfahrten erforderlich. „Das System hat in jeder Situation souverän reagiert. Autonomes Fahren funktioniert schon heute zuverlässig und sicher“, zeigte sich Otmar Wörner beeindruckt.

Auch Uwe Häuser unterstrich die Bedeutung der Technologie für die Region: „Bis 2035 wird etwa die Hälfte der Busfahrer in Rente gehen. Wenn wir Mobilität im ländlichen Raum sichern wollen, brauchen wir innovative Lösungen. Autonome Shuttles können ein entscheidender Baustein sein.“

Die CDU Main-Kinzig sieht sich durch den Besuch in ihrer Mobilitätsstrategie 2030 bestätigt. Im Wahlprogramm bekennt sich die Partei klar zur Integration selbstfahrender Shuttles in das öffentliche Verkehrsangebot bis 2030. Ziel ist eine intelligente Verzahnung von On-Demand-Verkehren, Schnellbuslinien und autonomen Fahrzeugen. So soll eine verlässliche, flexible und nachhaltige Mobilität in Stadt und Land ermöglicht werden.

„Unser Anspruch ist es, den Main-Kinzig-Kreis zukunftsfähig aufzustellen. Autonomes Fahren ist ein Schlüsselprojekt für moderne Mobilität, Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke“, so Jannik Marquart abschließend. „Wir wollen nicht abwarten, sondern gestalten, damit unser Landkreis auch morgen Spitze bleibt.“