Umzug der Ganztagsbetreuung zur Adolf-Reichwein-Schule den Weg bereitet
Die Umbaumaßnahmen an der Rodenbacher Adolf-Reichwein-Schule sind fast vollständig abgeschlossen und liegen somit im Zeitplan. In diesem Rahmen hat der Main-Kinzig-Kreis weiteren Platz für die Ganztagsbetreuung geschaffen, die seit dem vergangenen Schuljahr in der Trägerschaft von „DiGuLa“ liegt und künftig direkt an der Schule untergebracht ist. Durch die entsprechende räumliche Anpassung und Modernisierung steht dem nichts im Wege. Parallel dazu hat der Main-Kinzig-Kreis die ARS noch an weiteren Stellen saniert.
„DiGuLa“ kann nach Abschluss der Arbeiten drei Räume in der Adolf-Reichwein-Schule für die Ganztagsbetreuung nutzen. Darauf hatten sich der Main-Kinzig-Kreis, die Gemeinde Rodenbach und der Träger der Betreuung im vergangenen Jahr geeinigt. „Wenn wir schon mal größere Bauarbeiten in Gang setzen, dann sollen sie auch nachhaltig sein. Daher haben wir den Umbau mit den Sanierungsarbeiten verbunden, die an der Stelle ohnehin anstanden“, erklärte Kreisbeigeordneter Jannik Marquart.
Bürgermeister Klaus Schejna drückte seinen Dank an die beteiligten Stellen in der Kreisverwaltung und bei den Trägern der Ganztagsbetreuung aus. „Mit der neuen Heimat für den Ganztagsbereich verbessern wir die Bedingungen für die Schulkindbetreuung. Die modernisierten Räume bieten nicht nur ein ansprechendes und kindgerechtes Umfeld, sondern sind erstmals räumlich direkt an die Schule angebunden“, so Schejna. Dies sei das Ergebnis der „engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit“. „Gemeinsam ist es gelungen, in wenigen Monaten nicht nur einen Trägerwechsel umzusetzen, sondern ein inhaltlich und räumlich durchdachtes neues Konzept zu realisieren.“
Abgeschlossen sind die Arbeiten am Dach, an den Deckenelementen sowie die Malerarbeiten. Das Flachdach über den Werk- und Kunsträumen war undicht und musste saniert werden. Im Rahmen dieser Dachsanierung wurden alle Lichtkuppeln verschlossen. Neue Beleuchtungselemente wurden installiert und innenliegende Regenfallrohre ausgetauscht. Dies wiederum verband der Schulträger mit einem frischen Anstrich in diesen Bereichen der Schule. Die Maßnahmen steigern somit nicht nur die Energieeffizienz, sondern erhöhen auch das Wohlbefinden in den Räumen.
Schuldezernent Jannik Marquart freute sich über den raschen Baufortschritt, „der auch der engen Abstimmung zwischen dem Kreis und der Gemeinde Rodenbach zu verdanken ist“. So sei der Übergang der Trägerschaft auf „DiGuLa“ durch das Rodenbacher Rathaus bereits aktiv und im Sinne einer guten Lösung für die Schulgemeinde begleitet worden. Wo es für den vorzubereitenden räumlichen Wechsel des Betreuungsangebots Fragen zu klären gegeben habe, seien die Kommunikations- und Entscheidungswege ebenfalls kurz gewesen, lobte Marquart und schloss die Schulleitung und die Ansprechpersonen bei „DiGuLa“ ausdrücklich mit ein. „Mit der Sanierung verfolgen wir das klare Ziel, das Ganztagsangebot langfristig zu stärken und optimale wie rechtssichere Betreuungsbedingungen für Schulkinder und deren Familien zu schaffen“, erklärte Marquart.
Über die beiden Herbstferienwochen hinweg sind weitere wichtige Maßnahmen in diesem Teil des Schultrakts umgesetzt worden. Der Austausch der Fenster in zwei Klassenräumen verbessert ab sofort die Wärmedämmung und den Lärmschutz. In zwei Lagerräumen sind zudem eine hygrometer-gesteuerte Lüftungsanlage installiert worden, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten. Zusätzlich sind auch hier Malerarbeiten erledigt worden. Der Blitzschutz wurde erneuert, um die Sicherheit für alle Gebäudenutzer zu erhöhen. Für einen ehemaligen Werkraum wurden neue Klassenmöbel angeschafft, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen. Außerdem unterstützt eine neue digitale Tafel den modernen Unterricht und die pädagogischen Möglichkeiten. Es steht nun bloß noch der Austausch einzelner Bodenbeläge aus, der aufgrund von Terminengpässen mit der Fachfirma später vorgenommen werden muss. „Insgesamt macht die Adolf-Reichwein-Schule durch diesen Umbau einen weiteren Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und verbessert ihre Infrastruktur nachhaltig. Die künftige Ganztagsbetreuung im Gebäude schafft zudem eine attraktive Lern- und Betreuungsumgebung, nicht zuletzt durch die kurzen Wege“, sagte Jannik Marquart. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 210.000 Euro.

